Seite wird geladen

Pfarre-Raabs - Pfarrkirche


Pfarrkirche "Zu Maria Himmelfahrt am Berge"

Pfarrkirche - RaabsAm grenznahen Zusammenfluss der Deutschen und Mährischen Thaya bildete die hoch über der Altstadt von Raabs thronende Fest bereits im 11. Jahrhundert einen strategisch wichtigen Stützpunkt der Babenberger. In diese Zeit reicht auch die Geschichte der im Ortsteil Oberndorf gelegenen Pfarrkirche zurück. Mit der Weihe einer Kirche zu Ehren der Muttergottes im Jahr 1080 begründete Bischof Altmann von Passau gleichzeitig die Mutterpfarre Raabs, die somit zu den ältesten der Diözese zählt. Die ca. 700 Jahre währende Bindung der einst bedeutend umfangreicheren und mit großzügigen Stiftungen ausgestatteten Pfarre an das Bistum Passau endete erst 1785, als sie der neuerrichteten Diözese St. Pölten zugeordnet wurde.





Baugeschichte

Maria - Pfarre Raabs Von der im 11. Jh. Geweihten Kirche, die möglicherweise bereits einen hölzernen Vorgängerbau des 9. Jh.s besaß, sind keine sichtbaren Reste mehr erhalten. Die bestehende Anlage geht auf einen romanischen Kirchbau des 13. Jh. S zurück, der noch den Kern des heutigen Langhauses bildet. An diese flachgedeckte Pfeilerbasilika wurde in der ersten Hälfte des 15. Jh. S – wie architektonische Einzelformen vermuten lassen ,vielleicht auch schon im frühen 14. Jh. – der jetzige stattliche Chor angebaut. In einer weiteren Bauphase schloss sich die ebenfalls noch gotische Einwölbung des Langhauses an. Die letzte große Innenrenovierung der Pfarrkirche erfolgte 1980/81 anlässlich des 900jährigen Pfarrjubiläums.

 

 

 

 

Beschreibung

Taufbrunnen - Pfarre RaabsAuf dem ehemaligen Friedhof, an der nördlich der wuchtige Pfarrhof(16.Jh.) angrenzt, erhebt sich der stattliche Kirchenbau. An der Nahtstelle vom Langhaus (u.a. frühgot. Nordportal, um 1300) zum hochgestreckten, von Strebepfeilern umgebenen Chor ragt der schlanke Südturm mit seinem spitzen Pyramidendach (1910) empor. Im Inneren der dreischiffigen Staffelkirche dominiert der Blick vom Mittelschiff in den langgestreckten Hochchor, während die beiden bedeutend schmäleren und niedrigeren Seitenschiffe mit eigenen Chorabschlüssen fast als geschlossene Räume empfunden werden. Die zartgliedrigen gotischen Architekturformen kommen außer im Mittelchor besonders im nördlichen Seitenchor zum Ausdruck, wo sich eine dreipassförmige Blendarkadienreihe erhalten hat.

Auf dem ehemaligen Friedhof, an der nördlich der wuchtige Pfarrhof(16.Jh.) angrenzt, erhebt sich der stattliche Kirchenbau. An der Nahtstelle vom Langhaus (u.a. frühgot. Nordportal, um 1300) zum hochgestreckten, von Strebepfeilern umgebenen Chor ragt der schlanke Südturm mit seinem spitzen Pyramidendach (1910) empor. Im Inneren der dreischiffigen Staffelkirche dominiert der Blick vom Mittelschiff in den langgestreckten Hochchor, während die beiden bedeutend schmäleren und niedrigeren Seitenschiffe mit eigenen Chorabschlüssen fast als geschlossene Räume empfunden werden. Die zartgliedrigen gotischen Architekturformen kommen außer im Mittelchor besonders im nördlichen Seitenchor zum Ausdruck, wo sich eine dreipassförmige Blendarkadienreihe erhalten hat.

 

Ausstattung

Mittelchor: Die bemerkenswert einheitliche, frühklassizistische Ausstattung entstand um 1780. Der Hochaltar ist durch eine gegliederte Holzwandverkleidung mit den beiden niedrigeren Seitenaltären verbunden. Am Triumphbogen hübsche Kanzel im späten Rokokoformen von 1770. Das große Holzkruzifix gegenüber mit der gotisierenden Christusfigur entstand vermutlich um 1610. Der1970 aufgestellte Volksaltar wurde aus den ehem. Altartischen der beiden Seitenaltäre zusammengefügt.

Linker Seitenchor: Das einheitliche gotische Erscheinungsbild prägt die über einer freigelegten Steinmensa angebrachte, spätgotische Muttergottesfigur mit (um 1480, vergoldeter Strahlenkranz mit zwei barocken Engeln). An der Wand einige bmkw. Grabsteine des 16. und 18. Jh.s

Rechter Seitenchor: Den östlichen Abschluss bildet seit 1981 der ehem. Im Nordchor aufgestelle Sebastiansaltar (Aufbau um 1680,um 1760 neu ornamentiert).

Hochaltar - Pfarre RaabsMittelchor: Die bemerkenswert einheitliche, frühklassizistische Ausstattung entstand um 1780. Der Hochaltar ist durch eine gegliederte Holzwandverkleidung mit den beiden niedrigeren Seitenaltären verbunden. Am Triumphbogen hübsche Kanzel im späten Rokokoformen von 1770. Das große Holzkruzifix gegenüber mit der gotisierenden Christusfigur entstand vermutlich um 1610. Der1970 aufgestellte Volksaltarwurde aus den ehem. Altartischen der beiden Seitenaltäre zusammengefügt.

Linker Seitenchor: Das einheitliche gotische Erscheinungsbild prägt die über einer freigelegten Steinmensa angebrachte, spätgotische Muttergottesfigur mit (um 1480, vergoldeter Strahlenkranz mit zwei barocken Engeln). An der Wand einige bmkw. Grabsteine des 16. und 18. Jh.s

Rechter Seitenchor: Den östlichen Abschluss bildet seit 1981 der ehem. Im Nordchor aufgestelle Sebastiansaltar (Aufbau um 1680, um 1760 neu ornamentiert).

 

Kanzel - Pfarre RaabsMittelchor: Die bemerkenswert einheitliche, frühklassizistische Ausstattung entstand um 1780. Der Hochaltar ist durch einegegliederte Holzwandverkleidung mit den beiden niedrigeren Seitenaltären verbunden. Am Triumphbogen hübsche Kanzel im späten Rokokoformen von 1770. Das große Holzkruzifix gegenüber mit der gotisierenden Christusfigur entstand vermutlich um 1610. Der1970 aufgestellte Volksaltar wurde aus den ehem. Altartischen der beiden Seitenaltäre zusammengefügt.

Linker Seitenchor: Das einheitliche gotische Erscheinungsbild prägt die über einer freigelegten Steinmensa angebrachte, spätgotische Muttergottesfigur mit (um 1480, vergoldeter Strahlenkranz mit zwei barocken Engeln). An der Wand einige bmkw. Grabsteine des 16. und 18. Jh.s

Rechter Seitenchor: Den östlichen Abschluss bildet seit 1981 der ehem. Im Nordchor aufgestelle Sebastiansaltar (Aufbau um 1680, um 1760 neu ornamentiert).

 

Langhaus: Die beiden kleinen Seitenaltäre zu seiten des Triumphbogens zieren romantische Bilder von Joh. Schindler, 1833 (links "hl. Anna und Maria", rechts "Tod des hl. Joseph"). Von der mittelalterlichen Einrichtung sind hier noch der stattliche Taufstein aus Rotmarmor(15.Jh.) sowie ein eindrucksvoller spätgotischer Reliefgrabstein für den 1485 verstorbenen Ritter Jorig von Puchheim hervorzuheben. Die großen Kreuzwegbilder entstanden in der ersten Hälfte des 19 Jh.s. Die neue Orgel (auf der Empore von 1768) wurde 1988 in das bestehende Rokoko-Gehäuse (um 1700) eingebaut. Am Ortsausgang von Oberndorf steht die architektonisch bemerkenswerte, spätgotische Allerheiligenkirche (ehem. Spitalskirche). 1786 profaniert, dient sie seit ihrer Wiedereinweihung 1971 als Aufbahrungs- und Begräbniskirche.